mutrea

Artist Statement

Verborgene Welten

Mythen, Energien und die Frage, was jenseits des Sichtbaren wirkt​

“Ich erschaffe Kunst, um das sichtbar zu machen, was wir nicht sehen – aber spüren. In meinem Kreationsprozess verbinde ich Musik, Energie und visuelle Kunst zu einem Ausdruck, der über das rein Sichtbare hinausgeht. Meine Arbeiten entstehen aus Intensität und Bewegung, aus einem inneren Drang, das Unsichtbare greifbar werden zu lassen.

Mich interessieren nicht nur Formen und Farben, sondern die Welten dahinter: Mythen, alte Kulturen, Rituale – und die Kräfte, die unser Leben beeinflussen, ohne dass wir sie vollständig erklären können. In einer Zeit, in der vieles messbar, kategorisierbar und scheinbar eindeutig geworden ist, richte ich den Blick bewusst zurück auf das Geheimnisvolle: auf das, was sich nur als Resonanz zeigt.

Meine Kunst ist kein abgeschlossenes Bild. Sie ist ein Raum – ein Erfahrungsraum für Projektion, Erinnerung und Staunen. Ich arbeite kompromisslos forschend, nicht um Antworten zu liefern, sondern um Fragen wieder zu öffnen. Warum berührt uns ein Rhythmus, eine Symbolik, ein Blick in die Dunkelheit? Was geschieht, wenn wir dem Ungeklärten nicht ausweichen, sondern es zulassen?

Ich glaube, dass wir mehr sind als das Messbare. Dass es Ebenen gibt, die wir nicht beweisen müssen, um sie zu kennen – weil wir sie fühlen. Genau dort entsteht Verbindung: mit uns selbst, miteinander, und mit etwas Größerem, das sich nicht festhalten lässt.

Meine Werke sind Einladungen. Nicht nur zum Anschauen, sondern zum Erleben – damit Staunen, Mythos und das Nicht-Messbare wieder einen selbstverständlichen Platz in unserer Wirklichkeit bekommen”

 

Klang wird Materie

Mutrea und die Kunst des Unsichtbaren

Mutrea (*1986) ist ein zeitgenössischer Künstler, der eine seltene Doppelbegabung konsequent zu einem Markenzeichen geformt hat: Er vereint Musik und bildende Kunst so, dass Klang nicht nur hörbar bleibt, sondern als Material, Struktur und Energie sichtbar wird.

Der Auslöser war ein Satz, der alles kippte. 2008 wurde seine Musik im privaten Umfeld nicht ernst genommen – man riet ihm, „etwas Anständiges“ zu lernen. Statt sich kleinmachen zu lassen, reagierte Mutrea auf seine Art: Er suchte eine zweite Ebene, um seine Kreativität nicht nur zu beweisen, sondern zu erweitern. Musik allein reichte plötzlich nicht mehr aus, um das, was in ihm arbeitete, zu tragen. Also griff er zu Gips, Holz und Pigmenten und schuf ein erstes Werk – nicht als „neues Hobby“, sondern als visuelle Fortsetzung von Rhythmus, Druck und Emotion. Der Moment war entscheidend, weil das Ergebnis ausgerechnet jene überzeugte, die ihn zuvor belächelt hatten.

Mutrea erkannte: Wenn Klang in ihm Bilder erzeugt, kann er beides zu einer eigenen Sprache verschmelzen – und damit eine Intensität schaffen, die über das rein Visuelle hinausgeht.

Von da an lief seine Entwicklung doppelt – und befeuerte sich gegenseitig. Als Musiker stand er in über 1000 Live-Konzerten auf internationalen Bühnen und lernte, wie Energie entsteht: Spannung aufbauen, Rhythmus halten, Präsenz erzeugen. Diese Erfahrung übersetzt er in seine Kunst. Seine Werke entstehen auf Holzplatten mit Gips und mineralischen Pigmenten, in einem physischen Prozess aus Schichten, Verdichtung und bewussten Brüchen. Die Oberflächen wirken nicht dekorativ, sondern geladen – als wäre Bewegung in Materie eingefroren. Musik ist dabei nicht der Hintergrund, sondern Bestandteil des Kreationsprozesses: Sie gibt Tempo, Druck, Dynamik vor und wird im Werk als spürbare Präsenz lesbar,

Thematisch folgt Mutrea derselben Logik: das Verborgene sichtbar machen. So wie er in sich selbst eine unentdeckte Kraft freilegte, richtet er seinen Blick auf Mythen, alte Kulturen, Rituale und jene Energien, die jenseits des Messbaren wirken. Seine Arbeiten sind keine Illustrationen, sondern Resonanzräume – sie laden dazu ein, Wahrnehmung zu erweitern und dem Geheimnisvollen wieder einen Platz zu geben.

Mutrea lebt und arbeitet in Zürich, Schweiz. Seine Werke stoßen zunehmend auf Interesse bei Sammlern und Kunstinteressierten, weil sie ein klares Alleinstellungsmerkmal tragen: eine Kunst, die nicht nur „inspiriert von Musik“ ist, sondern Klang, Körperlichkeit und inhaltliche Tiefe zu einer eigenständigen, wiedererkennbaren Position im zeitgenössischen Kunstmarkt verbindet.

Kreationsprozess

Klang wird Materie​

Every composition begins with a sound

The first note sounds – and the countdown begins

To the rhythm of the music, the artist smashes plaster onto the wooden board

Colors fly. Matter lives

The mask conceals – and protects

Nobody knows what the outcome will be

The artwork is only revealed at the last second

The artwork will go to the highest bidder – in a live auction

Das ist MUTREA.

Material & Beständigkeit

Jedes Werk entsteht aus sorgfältig gewählten Materialien:

• Rahmen aus Fichtenholz
• Platte aus nassgepresstem Okoumé-Holz
• Struktur aus Gipsmasse
• Farben ausschliesslich von KEIM – mineralisch und nachhaltig

Die Oberfläche wird mit Fixativ (Glaswasser) versiegelt und ist dadurch langfristig geschützt.

Die Werke sind für eine Lebensdauer von Jahrzehnten geschaffen –
beständig in ihrer Form, lebendig in ihrer Wirkung.